Bild: Inna Rempel

Praxistage

Ein bis zweimal im Jahr veranstaltet die Liturgische Konferenz Niedersachsens „Praxistage zum Evangelischen Gottesdienst(buch)“ im norddeutschen Raum. Die LKN pflegt bewusst eine Besuchskultur – gerne in Kooperation mit Partnerinnen und Partnern vor Ort. Wir kommen gern zu Ihnen. Bitte sprechen Sie uns an.

Der Gottesdienst wird unter der Verantwortung und Beteiligung der ganzen Gemeinde gefeiert. Daher lädt die Liturgische Konferenz Niedersachsens alle, deren Herz für den Gottesdienst schlägt, zum Praxistag ein:

  • Diakoninnen und Diakone,  
  • Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker,  
  • Kindergottesdienstmitarbeitende,
  • Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher,  
  • Lektorinnen und Lektoren,
  • Prädikantinnen und Prädikanten,  
  • Pastorinnen und Pastoren.

 

„Die Verantwortung der Gemeinden für den Gottesdienst“
am Sonnabend, den 18. August 2018, 9.30 – 16.30 Uhr im
St. Stephani, Großer Kirchhof 5a, 38350 Helmstedt

 

Die Liturgische Konferenz Niedersachsens hat auf ihrer Jahrestagung am 8. Juni 1988 in Helmstedt die Verantwortung der Gemeinden für ihren Gottesdienst neu auf die Tagesordnung gesetzt und u.a. die Gründung eines „liturgischen Ausschusses“ (Gottesdienst-Vorbereitungskreis) angeregt. Diese „Helmstedter Thesen“ haben Eingang in den Ergänzungsband zum Evangelischen Gottesdienstbuch gefunden. Im Blick auf die konkrete Gottesdienstpraxis vor Ort fragt der Praxistag, wie diese Verantwortung heute aussehen kann.

Die Schirmherrschaft des Praxistages hat der Landesbischof der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig, Dr. Christoph Meyns, übernommen.
Sein Eröffnungsreferat finden Sie rechts.

18.8.2018 | Programm Praxistag Helmstedt

09.30

10.00

Ankommen und persönliche Zuordnung zu den Arbeitsgruppen

09.45

10.30

Begrüßung und Einstimmung:

Impulsreferat

Landesbischof Dr. Christoph Meyns

10.30

12.00

Gruppenphase 1

1. „Wie fangen wir an?“ Kirchengemeinde lebt von allen, so auch der Gottesdienst. Alle sind willkommen, Gottesdienst zu gestalten. Im Workshop von Pastorin Stefanie Lohmann wird ganz praktisch ausprobiert wie eine Begrüßung durch die Gemeinde ansprechend gestaltet werden kann.

2. „Ein Gottesdienstkreis in der Gemeinde - wie kann das gehen?“ fragen Dr. Christopher Kumitz-Brennecke und Dr. Hans-Günther Waubke. Wie können in der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Gottesdienste vor Ort vielfältige Gaben und Perspektiven eingebracht werden. Neben dem Austausch über erprobte Modelle sollen konkrete Vorschläge diskutiert werden.

3. Die Perikopenrevision 2018: In dieser Einheit geht es mit Kirchenkreiskantor Dietmar Zeretzke um Informationen zur neuen Ordnung der Lese- und Predigttexte, die am 1. Advent eingeführt werden wird. Die Informationen beziehen sich vor allem auf die neue Struktur dieser Ordnung sowie der wesentlichen Änderungen darin. Da die Revision dazu genutzt wird, kleine Änderungen in der Struktur des Kirchenjahres vorzunehmen sowie für die Ordnung des Gottesdienstes vorzuschlagen, werden die Teilnehmer*innen auch darüber informiert.

4. Vom Gottesdienst singen: Gesang – und Hilfen zur Anleitung des Gemeindegesangs. „Fröhlich wir nun all fangen an den Gottesdienst mit Schalle“ (EG 159): In diesem Workshop mit Kreiskantor Christian Windhorst (LKN) soll es um das Lied gehen, welches vom Gottesdienst singt. Musik und Text werden betrachtet, einfache Methoden und allgemeine Überlegungen zum Gesang mit der Gemeinde werden angestellt.

12.15

12.30

Innehalten in St. Stephani

12.30

13.30

gemeinsames Mittagessen

13.30

15.00

Gruppenphase 2

5. Gottesdienst und Kirchraum im Wechselspiel. Wie ich einen Gottesdienst erlebe, hängt nicht zuletzt vom jeweiligen Kirchraum und meiner eigenen Position darin ab. Wir wollen miteinander eintauchen in die Kirche vor Ort und dem nachspüren, wie meine Umgebung meine Gottesdienstwahrnehmung beeinflusst. Was bedeutet das für meine eigene Gottesdienstvorbereitung? Prädikantin Antje Gottwald und Propst Detlef Gottwald.

6. „Schreibwerkstatt Gottesdienst“ Pfarrer Andreas Jensen. Die Methode „mein Psalm“ bietet eine gute Anregung zu einer sehr persönlichen und kraftvollen (öffentlichen) Gebetssprache zu finden. Gemeinsam geht es ums Ausprobieren!

7. Gesamtplan Gottesdienst. Von der „vorausschauenden Planung der Gottesdienste“ spricht die 10. Helmstedter These. Gerade dort, wo mehrere, unterschiedliche große Predigtstätten von einem oder mehreren Verantwortlichen bedacht sein wollen, ist eine langfristige und phantasievolle Planung gefragt. Pastor Christoph Herbold

8. „Wiederholung eines Angebots vom Vormittag“ Bitte geben Sie dazu bei der Wahl dieses Workshops in Ihrer Anmeldung einen Wunsch an.

15.00

15.30

Kaffeepause und Austausch

15.30

16.15

Abschluss, Auswertung und Vereinbarungen

  • Neue Wochenlieder miteinander kennenlernen und ausprobieren.
  • Ihre Anregungen für künftige Praxistage sind uns wichtig!
  • Rückmeldungen zum Tag

16.15

16.30

Abschlussandacht mit Abendmahl und Reisesegen

16.45

17.15

Fakultative Kirchenführung in St. Stephani

Praxistag 2016

Am 3. September 2016 fand ein Praxistag zum Thema "Der evangelische Gottesdienst 2017“ in St. Lamberti, Oldenburg Markt 17, 26122 Oldenburg statt. Mit dem Jahr 1517 begann die Reformation und somit auch die neue Tradition eines evangelischen Gottesdienstes. Im Hinblick auf das Reformationsjubiläum 2017 fragt der Praxistag, wie der evangelische Gottesdienst heute aussehen kann. Neben einer Bestandsaufnahme werden unter anderem Lieder aus dem neuen Liederbuch 2017 gesungen und Praxiselemente vorgestellt.